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Folkmanis Handpuppen für Zuhause, Kita und Therapie

Seit 1976 entwirft Folkmanis Handpuppen, später kamen Fingerpuppen dazu. Viele Tierhandpuppen sind so genau nach dem lebenden Vorbild gearbeitet, dass man auf Anhieb sieht, welches Tier gemeint ist. Eine kleine Bewegung des Handgelenks genügt, und die Folkmanis Handpuppe wendet sich dem Kind zu, das gerade spricht.

Den größten Teil des Sortiments machen die Handpuppen aus, dazu kommen Fingerpuppen und Bühnenhandpuppen. Welche Art passt, hängt meist davon ab, wer spielt und für wen: ein Kind für sich allein, eine Erzieherin vor der Gruppe oder eine Logopädin mit einem einzelnen Kind.

Folkmanis Handpuppen

Igel, Füchse, Eulen, Drachen und viele mehr, bei vielen mit bespielbarem Maul. Dazu Wendepuppen, die eine Verwandlung Stufe für Stufe zeigen.

Folkmanis Fingerpuppen

Kleine Tiere, die meisten für einen Finger, so genau gestaltet wie die Handpuppen. Sie passen in jede Tasche und sind schnell zur Hand.

Folkmanis Bühnenhandpuppen

Die Hand kommt von unten in die Figur, wie bei einer Kasperlepuppe. So lässt sich die Figur über die Spielleiste einer Puppenbühne heben. Ohne Bühne spielen Sie sie wie jede andere Handpuppe.

Was Folkmanis Handpuppen können

Bei vielen Handpuppen ist das Maul bespielbar, bei manchen Vögeln der Schnabel; bei anderen sind es die Vorderbeine, die Flügel oder der Kopf, manchmal mehreres zugleich. Was sich bewegen lässt, finden Sie meist schnell heraus.

Ein Kuscheltier wirkt vor allem über sein Aussehen, eine Handpuppe über die Bewegung. Sie kann zögern, bevor sie antwortet, sich wegdrehen oder den Kopf heben, wenn ihr Name fällt. So wird sie zum Gegenüber, nicht zum Anschauungsstück. Kinder merken das bald: Sie hören auf zu erzählen, was die Figur tut, und fangen an, mit ihr zu sprechen.

Bei den Handpuppen reicht die Spanne von kleinen Figuren, die gerade die Hand füllen, bis zu solchen, die den ganzen Unterarm bedecken. Die meisten werden mit einer Hand geführt, einzelne lassen sich beidhändig spielen.

Zu den Handpuppen zählen auch die Wendepuppen. Mit Reißverschlüssen wird aus einer Entwicklungsstufe die nächste, etwa von der Raupe über das Puppenstadium zum Falter. Wo eine Geschichte von einer Verwandlung lebt, zeigt die Wendepuppe den Wechsel, statt ihn nur zu erzählen. Und niemand muss mitten in der Geschichte die Puppe wechseln.

Auf einer Hand haben mehrere Fingerpuppen Platz, und zwei Fingerpuppen genügen für einen Dialog. In einer Gruppe lässt sich die Besetzung aufteilen: Jedes Kind hat eine eigene Figur auf dem Finger, statt auf die eine gemeinsame Handpuppe zu warten. Bei einzelnen Fingerpuppen ist das Maul bespielbar, bei einigen anderen der Kopf oder der Schwanz.

Wenn die Figur das Wort übernimmt

Vieles lässt sich leichter sagen, wenn eine Handpuppe es sagt. Zu Hause genügt dafür oft schon das Vorlesen: Die Figur antwortet einmal, und die Geschichte nimmt einen anderen Verlauf als im Buch. Großeltern, die etwas suchen, bei dem das Kind selbst erzählt und nicht nur zuschaut, verschenken gern eine Handpuppe.

In der Kita wird die Figur zur festen Begleiterin der Gruppe: Sie begrüßt am Morgen, stellt eine Frage in die Runde und macht beim Aufräumen den Anfang. Manches Kind sagt durch sie, was es selbst noch nicht zu sagen wagt. In der Grundschule stellt sie im Sachunterricht ein Tier vor. Im Rollenspiel lässt sich mit ihr ein Streit durchspielen, ohne dass ihn jemand austragen muss.

Beim logopädischen Üben nimmt die Figur der Wiederholung die Schwere: Wer eine Silbe zwanzigmal sagt, tut das lieber für ein Tier, das zuhört, als für ein Übungsblatt. Die therapeutische Arbeit nutzt sie anders: Ein Kind sagt durch die Figur etwas über sich, ohne es im eigenen Namen sagen zu müssen. Und in der Seniorenbetreuung bringt eine vertraute Tierfigur Gespräche in Gang, wo direkte Fragen nicht mehr weiterhelfen. Oft erzählen Bewohnerinnen und Bewohner dann von einem Tier, das ihnen früher viel bedeutet hat.

Bühnenhandpuppen: von unten geführt, mit und ohne Puppenbühne

Die Bühnenhandpuppen unterscheiden sich von den übrigen Handpuppen in der Führung: Die Hand kommt von unten in die Figur, wie bei einer Kasperlepuppe. So heben Sie die Figur über die Spielleiste einer Puppenbühne, und Ihr Arm bleibt dahinter verborgen. Es gibt sie in zwei Größen, beide werden mit einer Hand geführt; die kleine ist eigens für Kinderhände gemacht. Ohne Bühne spielen Sie beide wie jede andere Handpuppe, vor der Gruppe wie am Tisch.

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